Revit – Cloud-Modelle: Zugriff wird ab Revit 2027 eingeschränkt

Ab dem Release von Revit 2027 ändert Autodesk die Zugriffsregeln für Revit-Cloud-Modelle
Für viele Büros ist das relevant, weil ältere Revit-Versionen künftig keinen Zugriff mehr auf Cloud-Modelle haben.

Warum passiert das?
Autodesk modernisiert die Revit-Cloud-Modell-Infrastruktur,  um eine höhere Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit im Arbeitsprozess sicherzustellen.

Wann passiert das?

30 Tage nach dem 2027er Release von Revit gilt: 

  • Cloud-Zugriff besteht nur noch für die aktuelle Revit-Version und die fünf Vorgängerversionen.
  • Revit 2021 und älter verlieren den Zugriff auf Revit-Cloud-Modelle.
  • Lokales Arbeiten bleibt möglich, die Cloud-Zusammenarbeit entfällt (ältere Cloud-Modelle können dann nicht mehr online geöffnet oder gemeinsam bearbeitet werden).


Was sollten Revit-Anwender tun?
Es gibt zwei Möglichkeiten:

       

Achtung: Das ist nicht nur ein "einfaches" Revit-Update, sondern betrifft auch Projektstruktur, Zugriffseinstellungen und Zusammenarbeit über die ACC.

  • Zugriff ohne Upgrade: Kunden, die sich gegen ein Upgrade entscheiden, können Cloud-Modelle herunterladen und in derselben "alten" Revit-Version lokal weiterarbeiten.

Welche Auswirkungen hat dieser Schritt auf zukünftige Revit-Versionen?
Mit jeder neuen Revit-Version wird der Zugriff auf Cloud-Modelle in der ältesten Revit-Version eingestellt. 
Beispiel: Nach der Veröffentlichung von Revit 2028 wird der Zugriff auf Revit-Cloud-Modelle mit Revit 2022 nicht mehr möglich sein. 

Empfehlung:
Für Büros mit mehreren Fachplanern, zentralen Modellen und cloudbasierter Koordination ist ein Upgrade des Cloud-Modells unvermeidlich. Je früher die Anforderungen geprüft werden, desto strukturierter kann die Umstellung erfolgen, Projektrisiken werden minimiert und die Zusammenarbeit im laufenden Betrieb bleibt stabil. 


Viel Spaß beim Ausprobieren!



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